Hilfe zur Selbsthilfe

Seit Jahrzehnten dauern die bewaffneten Konflikte in Kolumbien an. Das Militär, paramilitärische Gruppen, Drogenbarone und Rebellen schaffen eine Atmosphäre der Gewalt. Morde sind an der Tagesordnung. Besonders die kolumbianischen Kinder müssen darunter leiden.
Daher hat sich auch in diesem Jahr die RSH wieder zur Aufgabe gemacht, die ehrenamtliche Hilfsorganisation „Weg der Hoffnung“ finanziell zu unterstützen.
Es handelt sich dabei um ein Hilfsprogramm, das sich hauptsächlich für Kinder und Jugendliche in Villavicencio (Kolumbien) einsetzt, aber u.a. auch im Gesundheitsdienst und in der Flüchtlingsarbeit Hilfe leistet. Die Besonderheit dieser Stiftung besteht in der Nachhaltig- und Ganzheitlichkeit der Projekte. Diese eröffnet in ihren Einrichtungen Kindern und Jugendlichen, deren Zukunft durch Bürgerkrieg, Vertreibung oder soziale Ungerechtigkeit aussichtslos geworden ist, neue Perspektiven.
Die regelmäßig von den Tutoren und Fünftklässlern organisierten Kuchenverkäufe leisten hierzu einen Beitrag. Diese Einkünfte sowie Spenden von der SMV und dem Weihnachtsbasar 2015 ermöglichten es, dem ehrenamtlichen Leiter der Stiftung, Wolfgang Hock, einen Scheck in Höhe von 2000 Euro überreichen zu können.

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Im Anschluss daran informierte Herr Hock ausführlich über den Einsatz der Spenden, geplante Projekte und stellte Einzelschicksale vor.
Die Stiftung lebt zum größten Teil von freiwilligen Spenden. Der Löwenanteil kommt von zahlreichen Einzelspendern. Der Ertrag des Grundvermögens reicht gerade, um die Kosten der Projekte und Kinderheime, der Behinderten- und Gesundheitseinrichtung sowie der Familienprogramme in Kolumbien für einen halben Monat zu decken. Die Organisation ist somit auf Spenden angewiesen. Daher wird die RSH auch die nächsten Jahre fleißig Spendenaktionen veranstalten, um den Ärmsten der Armen in Kolumbien das Überleben zu sichern. Einen großen Dank ergeht auch den gesamten Helferinnen und Helfern der Organisation, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren, so dass die Spenden zu hundert Prozent bei den Notleidenden ankommen.

Text und Fotos: Wolfgang Satter, Melissa Hlinka

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