Exkursion des Studienseminars 2019 zur Grube Messel am 09.10.2018

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Das Weltnaturerbe Grube Messel entführt das Biologie- und Geographieseminar in die Urzeit, vor mehr als 48 Millionen Jahren. Mit mehreren 10 000 Fossilienfunden und einer beeindruckenden Kraterlandschaft hinterlässt die Fossillagerstätte einen bleibenden Eindruck.
Traditionell besuchen Frau Claßen-Goerlitz (Biologieseminar) und Frau Leydel (Geographieseminar) mit ihren Referendaren die Grube Messel in Hessen. Wie jedes Jahr erhalten sie eine spannende und informative Führung durch das Besucherzentrum.

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Die Referendare erfahren, dass der bedeutende Ölschiefer sich in einer Tiefe von 433m durch eine Bohrung nachweisen lässt. Jährlich werden bis zu 3000 Fossilien im Ölschiefer der Grube Messel entdeckt.

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Einige dieser Fossilienfunde können auch im Besucherzentrum betrachtet werden.  Darunter sind zum Beispiel Riesenameisen, die bis zu acht Zentimeter groß wurden, sowie das kleine Urpferd mit einer Schulterhöhe von 25 Zentimetern. Der Spruch „ich glaub‘ mich tritt ein Pferd“ hätte in der damaligen Zeit wohl viel weniger Aussagekraft.

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Wie ein Blick in den Spiegel: dieses Fossil eines Äffchens bietet uns einen erstaunlichen Blick in die Evolutionsgeschichte des Menschen. Unsere Ur250.000 -Großtante „Ida“ durchstreifte den Regenwald vor 48 Millionen Jahren, auf der Suche nach etwas Essbarem. Auf ihrem Speiseplan standen Blätter und Früchte – der Darminhalt ist sogar erhalten.

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(von hinten links nach rechts: Frau Martin, Frau Leydel, Frau Claßen-Goerlitz, Frau Eck,
Frau Zitzmann;
von vorne links nach rechts: Herr Bickel, Frau Haag, Frau Kilzer, Herr Dolga)

Das Studienseminar 2017/19 bedankt sich für die spannende und informative Exkursion zum UNESCO-Weltnaturerbe bei Frau Claßen-Goerlitz und Frau Leydel.


Studienseminar 2019
StRefIn Susanna Zitzmann
StRef Vladimir Dolga

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