Schüler experimentieren - Jugend forscht

In diesem Schuljahr gab es einen neuen schuleigenen Rekord: Gleich vier Beiträge der Realschule Hösbach haben es in die unterfränkische Regionalentscheidung geschafft:
Im Bereich Chemie traten Justin Nguyen und Alexander Wolpert an; sie untersuchten, wie sich Eier verändern, wenn man sie mit verschiedenen Säuren behandelt. Mit biologischen Themen befassten sich zwei Gruppen; Isabel Linnebacher und Julie Winter stellten sich die Frage "Wie lange brauchen Obst und Gemüse, um zu verrotten?" und Felix Hopf untersuchte die Vorgänge bei der Weinherstellung. Im Bereich Physik trat Elias Naumann an, mit Untersuchungen zum Magnetismus.
Dieser Erfolg ist umso erstaunlicher, da die Teilnehmer dieses Mal auch viel jünger waren, als in den vergangenen Jahren - bis auf Alexander handelt es sich nur um Schüler der fünften Klassen.
Bevor es so weit war, dass die Kinder zum Regionalwettbewerb nach Würzburg fahren konnten, haben sie eine ganze Menge geschafft:
Sie haben

  • ein interessantes Thema gefunden
  • sich rechtzeitig für den Wettbewerb angemeldet
  • ihre Experimente geplant
  • Ergebnisse in einem "Forschertagebuch" festgehalten
  • einen Bericht darüber verfasst
  • und diesen rechtzeitig eingereicht.

Und dann war noch die Präsentation für den Wettbewerb selbst zu erstellen: Poster, die jetzt in der Aula bzw. im Physikbereich hängen.
Ist das wirklich etwas Besonderes? Allerdings! Denn die Arbeit an den Wettbewerbsbeiträgen findet neben dem normalen Schulalltag statt, zusätzlich zu Hausaufgaben und Schulaufgaben-Vorbereitung, Lernen und Üben. Für die Planung und Durchführung der Experimente brauchen die Kinder nicht nur gute Ideen, sondern auch Fleiß, Ausdauer und vor allem auch Durchhaltevermögen - insbesondere dann, wenn der Versuch oder die Konstruktion immer noch nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte. Die Dokumentation der Experimente im Forschertagebuch erfordert eine gewisse Ordnung und Disziplin, das Schreiben des Forschungsberichtes ebenfalls. Viele Schulen - auch Gymnasien - sind daher erst gar nicht beim Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" vertreten.
Unseren jungen Forschern kann man daher ganz herzlich gratulieren, dass sie es so weit gebracht haben!

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Magnetismus (Elias Naumann)

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Kompostierung (Isabel Linnebacher und Julie Winter)

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Weinherstellung (Felix Hopf)

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Justin Nguyen und Alexander Wolpert

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Ehrung


Dr. L. Hünermann

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