Exkursion der Klasse 9c und 9e zur Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main am 19.09.2019

Die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt/Main gilt als eine der größten und international bedeutendsten Automobilfachmessen der Welt und findet traditionell im Zweijahresrhythmus in der benachbarten Metropole statt. Am 19.09.2019 starteten zwei 9. Klasse der Staatlichen Realschule Hösbach zu einer von der Geographielehrerin Frau Denecke und der Klassenleiterin Frau Schäfer organisierten und von Herrn Schmitt begleiteten Exkursion dorthin.

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Der Zeitrahmen war eng gesteckt, dennoch konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Informationen in den Bereichen Automobiltechnik, Berufsfindung und nicht zuletzt natürlich zu neuen Wegen von Mobilität im 21. Jahrhundert sammeln. Gerade in dieser Jahrgangsstufe, wo es um Einblicke in Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten geht, macht ein Besuch der Messe Sinn. Zudem können grundlegende Kenntnisse und Erkenntnisse hinsichtlich umweltschonender Arten von Antrieben oder gar neuartige Formen von Mobilität plastisch begreifbar erworben werden, ganz wichtig zur Meinungsfindung etwa im Fach Deutsch im Rahmen einer Erörterung. Neben den großen und mit viel Show aufgemachten Messeständen von Automobilherstellern und Zulieferern (gerade in der Region Untermain wichtige Arbeitgeber), konnte man in der Motorworld Heritage-Halle die historische Entwicklung von Fahrzeugen, die schwierigen Umstände von Erfindungen und den Zusammenhang zu geschichtlichen Entwicklungen beschnuppern. Da gab es aus der Frühzeit, der Messingzeit des Autobaus, eine einzigartige Ausstellung von Fahrzeugen des bedeutenden Konstrukteurs Ettore Bugatti aus dem Elsass zu sehen (beispielsweise einen Bugatti Royale mit 8-Zylinder- Motor und 12,8 Litern Hubraum für die Oberschicht der Gründerzeit). Daneben wurde aber auch der schwierige Wiederaufbau der Industrie in der Nachkriegszeit der jungen Bundesrepublik am Beispiel eines Messerschmitt Kabinenrollers verdeutlicht, der ursprünglich als Versehrtenfahrzeug für Kriegsinvaliden auf den Markt kam. Ebenso anschaulich präsentierten sich Handwerkskunst und Kunst an sich, als Beispiel sei hier ein Ferrari 250 Testa Rossa von 1958 angeführt, dessen atemberaubende Karosserie vom Designer Sergio Scaglietti über Holzformen mit dem Hammer aus Blechtafeln getrieben wurde. Eine Anschauungsstunde historischer Handwerkskunst par excellence. All dies konnten die Schülerinnen und Schüler auf- und gedanklich mitnehmen.

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Hervorzuheben ist hier das freundliche und disziplinierte Verhalten unserer Jugendlichen, die stets pünktlich an den vereinbarten Treffpunkten erschienen und die Fahrt sehr angenehm verlaufen ließen. Diese Exkursion handelte nicht von Maschinen, Motoren und Möchtegern-Rennfahrern in spe, sondern war vielmehr der Besuch einer Leistungsschau einer deutschen Schlüsselindustrie.


Text: Holger Schmitt
Fotos: Nadine Denecke, Cornelia Schäfer

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