Bericht über das COMENIUS-Treffen in Griechenland 2013

Wir starteten unser Abenteuer nach Griechenland am 4.2.2013 um 5:30 Uhr an der RSH. An diesem Projekt nahmen teil: Frau Hlinka, Frau Denecke, Frau Schäfer, Niklas Hesbacher (8g) und Philipp Graf (8a). Von dort aus fuhren wir zum Frankfurter Flughafen, wo wir unsere Koffer aufgaben, essen gingen und warteten. Als dann unser Flug etwa um 8:15 Uhr zum Boarding bereit war, waren wir Fünf alle glücklich und liefen in das Flugzeug. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden landeten wir in Athen, aber wir hatten noch eine fünfstündige Fahrt mit dem Auto vor uns. Bei strahlender Sonne und erfrischendem Wind fuhren wir quer durch Griechenland nach Amaliada.

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Nach einem anstrengenden Tag befanden wir uns im Hotel der Lehrer, wo wir beide (Niklas und Philipp) auf unseren Gastvater Haralabos Dragonas, genannt „Harry“, einem 21-jährigen Schüler, der ebenfalls am COMENIUS-Projekt teilnimmt, warteten. Harry hat bis zu seinem 17. Lebensjahr in Deutschland gelebt und sprach deshalb auch deutsch. Dieser nahm uns mit zu sich nach Hause. Unsere Unterkunft war einstöckig, am Strand gelegen, modern eingerichtet und jeder hatte sein eigenes Zimmer. Am Abend waren alle erschöpft und legten sich schlafen.

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Am Dienstag standen wir um 6:30 Uhr auf und besuchten zusammen mit allen Teilnehmern des COMENIUS-Projekts die Schule der Griechen, eine etwas andere Schule. Da es dort sehr viele Erdbeben gibt, war sie sehr baufällig und teilweise zerstört. Polen, Tschechen, Türken, Italiener, Griechen und Deutsche nahmen am COMENIUS-Projekt teil. Die Schule hatte eine kleine Show mit Sängern und Tänzern vorbereitet. Danach stellten die einzelnen Länder in der Bibliothek der Schule typische Berufe ihres Landes vor, bis auf die Polen, sie hatten ihr Video vergessen. Danach wurde uns ein Kalender von Frau Denecke vorgestellt, bei dem jedes Land zwei Monate mit Feiertagen gefüllt hatte.

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Am Nachmittag starteten wir einen Ausflug an den Strand und genossen das strahlende Wetter.

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Am Mittwoch trafen sich alle an einer Bushaltestelle, von dort aus wurden wir zu einer Vorstellung über das alte Griechenland  gebracht. Außerdem wurden uns verschiedene Mythen zu den Olympischen Spielen der Antike mitgeteilt und wie diese den Aufbau und Verlauf der Spiele beeinflussten. Das Sportereignis wurde von Gästen von überall auf der Welt besucht, aber lediglich die Griechen durften daran teilnehmen. Die Ausgrabungsstätte, die wir kurz darauf besuchten, war durch eine Mauer getrennt worden. Diese Mauer grenzte ein heiliges Gebiet ab, auf dem nichts abgerissen, zertreten und angefasst werden durfte. Die vielen antiken Gebäude waren größtenteils eingestürzt und nur sehr schwer erkennbar. Aber vor jeder Ruine war eine kleine Infotafel, welche in drei Sprachen zu lesen war: Griechisch, Englisch und Deutsch, denn ein Deutscher hatte diese antiken Gebäude ausgegraben. Anhand der Mauerreste konnte man sich jedoch teilweise noch die Größe der Gebäude vorstellen. Auch einige Säulen waren noch recht gut erhalten.

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In einem Museum auf dem Gelände wurden uns die Fundstücke gezeigt, welche in den Trümmern der Bauten lagen. Unter ihnen waren Vasen, Gläser, Statuen, Wandschmuck, Waffen und eine riesige Wandfassade, welche einst über dem Zeus Tempel stand. Nachdem wir im Souvenirshop eigene Andenken gekauft hatten und ein paar Snacks zu uns genommen hatten, fuhren wir wieder zu der Präsentation. In einem Nebenraum aßen und tranken wir etwas und gingen dann zu einem Weingut in der Nähe. Uns wurden die Herstellungshallen vorgestellt und eine Weinprobe für die Lehrer rundete den Tag ab. Am Ende dieses Tages waren wir sehr hungrig, also ging Haralabos mit uns zu seinem Vater, der ein eigenes Restaurant gleich um die Ecke hatte. Dort „spachtelten“ wir uns voll und legten uns spät am Abend schlafen.

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Am vorletzten Tag fuhren wir noch ein letztes Mal zu einem Museum, dort befanden sich zahlreiche Funde Griechenlands. Danach wollten wir noch die Burg Chlemoutsi besichtigen, aber durch das schlechte Wetter strichen wir diesen Programmpunkt und machten weiter mit dem Lunch. Bei strömendem Hagel, Donner und Blitz rannten wir durch die Gassen zu dem Bistro. Nach einem fettreichen Mahl machten wir mit Frau Denecke, Frau Schäfer und Frau Hlinka aus, uns am Abend zu treffen und Souvenirs zu kaufen. Unser Gastvater nahm uns wieder mit  nach Hause, wo wir ein kurzes Video über ihn drehten, die Gastgeschenke überreichten und uns für den Abend vorbereiteten. Kurz darauf rasten wir wieder durch die glitschigen Straßen bis wir schlussendlich wieder bei den drei Lehrerinnen waren. Wir schlenderten durch einige Wege, doch als es wieder zu stürmen anfing liefen wir zurück ins Hotel und warteten dort auf die Anderen, mit denen wir uns am Abend zum Essen verabredeten. Die ganze Gruppe machte sich auf den Weg zu einer Gaststätte, bei der wir bis 12:00 Uhr nachts waren. Wir beide gingen etwas früher, da wir am nächsten Morgen sehr früh aufstehen mussten. Wir hatten die Lehrer alle lieb gewonnen und umso schwerer fiel uns der Abschied von ihnen. Nach einer kurzen Nacht war leider unser letzter Tag gekommen. Wir packten unsere Koffer eilig, machten uns bereit für den Tag und warteten auf die Lehrer. Nachdem sie gekommen waren, verabschiedeten wir uns noch von Harry und dankten ihm noch einmal für die schöne Woche bei ihm und ließen das ganze Prozedere vom Montag noch einmal rückwärts ablaufen. Wir wurden schließlich von unseren Lehrern abgeholt und flogen nach Frankfurt zurück.

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Alles in allem war die Woche perfekt und wir sind nur schweren Herzens gegangen, während die anderen die Schulbank drückten und Fasching feierten. Es war eine sehr schöne Woche und wir sind sehr froh, dass wir diese Erfahrung machen durften.

Text: Philipp Graf und Niklas Hesbacher
Fotos: StRin (RS) Cornelia Schäfer

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