Esel, Hund, Katze und Hahn – Vier Tiere als mustergültiges Beispiel für den Zusammenhalt

Auch in diesem Schuljahr besuchten die fünf Klassen bei herrlichem Sonnenschein die Märchenfestspiele in Hanau. Ziel war es dabei, den im Deutschunterricht behandelten Themenbereich „Märchen als altersgemäße literarische Texte erfassen“ anhand eines Unterrichtsganges zu vertiefen und ein Märchen der Gebrüder Grimm in einer modernen Inszenierung mit dem originalen Volksmärchen aus dem 19. Jahrhundert zu vergleichen.

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Aufgeführt wurde beim Besuch im Amphitheater in Hanau das Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“. In dem Familien-Abenteuer geht es vorrangig um die Thematik Vertrauen – Zusammenhalt – Glück: Ein Esel, der jahrelang im Zirkus auftreten musste, sagt sich von seinem Herrn los und zieht fort. In Bremen wisse man sein Talent als Musiker sicher mehr zu schätzen. Bald begegnet er einem Hund, der von seinem Herrn zu Hunderennen gezwungen wurde, einer Katze, deren Besitzerin ins Altersheim kam, und einem Hahn, der eigentlich in die Suppe sollte. Verstoßen, verlassen und geflohen wagen sie den Neuanfang und schließen sich dem Esel an. Schnell merken die vier musikalischen Supertalente, dass sie verschiedener kaum sein können. Wie sollen sie ihren ziemlich unterschiedlichen Musikgeschmack bloß in einer Band vereinen? Als sie auf eine gefährliche Räuberbande treffen, erkennen sie, dass sie zueinander halten müssen, um die Bösewichte mit vereinten Kräften zu schlagen. Gemeinsam nehmen die Freunde ihr Schicksal selbst in die Hand.
Den Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen wurden durch das aufgeführte Märchen grundlegende Wertvorstellungen vermittelt, die sie auf die Klassengemeinschaft übertragen, in den Schulalltag integrieren und in ihrem weiteren Leben anwenden sollen: Nur durch Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen können gemeinsame Vorhaben erreicht werden. Trotz oder gerade wegen unterschiedlicher Charaktere und Wesenszüge ist es das vorrangige Ziel, eine Gemeinschaft zu bilden.

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Text und Fotos: Isabel Rasche

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