Mit flotten Fingern sicher an der Tastatur

Wettbewerbe, bei denen es auf Schnelligkeit ankommt, haben nicht nur im sportlichen Bereich ihren besonderen Reiz, sondern auch am Computer. So haben die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe Ende Mai ihre im IT-Unterricht erworbenen Fähigkeiten im 10-Finger-Tastschreiben unter Beweis gestellt.
Bei diesem schulinternen Wettstreit hatten die Schülerinnen und Schüler zehn Minuten Zeit, einen unbekannten Text zu einem Wildtier abzuschreiben. Bewertet wurde nach der Anzahl der Anschläge und den Fehlern.
Die erfolgreichste Teilnehmerin war Andirin Gizem (6 c) mit 1327 Anschlägen/0 Fehler, gefolgt von Jason Großmann (6 e) mit 1185 Anschlägen/0 Fehler und Lorenz Bergmann (6 b) mit 1179 Anschlägen/0 Fehler. Insgesamt haben 20 Schülerinnen und Schüler bereits jetzt das am Ende des Anfangsunterrichts geforderte Ziel von 80 Anschlägen pro Minute erreichen können.
Das Prinzip des Zehnfingertippens ist einfach: Beide Hände befinden sich in der sogenannten Grundstellung. Der linke kleine Finger drückt die Taste A, der linke Ringfinger die Taste S, der linke Mittelfinger die Taste D und der linke Zeigefinger das F. Der rechte Zeigefinger drückt die Taste J, der rechte Mittelfinger die Taste K, der rechte Ringfinger die Taste L und der rechte kleine Finger die Taste Ö. Von dort aus bewegen sich die Finger nach unten oder oben in die nächste Reihe und kehren stets in die Grundposition zurück. Die beiden Daumen schweben über der Leertaste.
Wer das Zehnfingersystem beherrscht, schaut nur auf die Vorlage, denn die Finger „gehen“ ihren Weg automatisch. So spart man sich den ständigen Wechsel zwischen Bildschirm, Tastatur und Vorlage. Außerdem begünstigt das Tippen mit zehn Fingern eine gesunde Handhaltung. Der Einsatz von Sprachassistenten ist im Arbeitsleben nicht an jedem Arbeitsplatz möglich.
Wer sich diese bewährte Methode des Tippens einmal angeeignet hat, der weiß: Tastschreiben verlernt man - wie Fahrradfahren - nie.

 

Herzlichen Glückwunsch

 

Text: Marion Elbert

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